Claude KI versendet ab sofort selbstständig E-Mails in Gmail
Anthropic erweitert die KI Claude in Google Workspace um autonome Funktionen. Das Modell verfasst und versendet E-Mails in Gmail ab sofort völlig selbstständig. Eine manuelle Bestätigung der Aktionen ist dabei nicht mehr zwingend erforderlich.
Bisher beschränkte sich die Integration auf das Durchsuchen von Postfächern und das Formulieren von Textvorschlägen. Durch das aktuelle Update wandelt sich das System von einem reinen Chatbot zu einem Agenten, der erweiterte Handlungen durchführen kann. Es gibt aber natürlich Einschränkungen: Die Neuerungen stehen ausschließlich Nutzern der kostenpflichtigen Abonnements zur Verfügung und erfordern eine vorherige Aktivierung der entsprechenden Konnektoren in den Einstellungen.
Neben der E-Mail-Kommunikation umfasst das Update weitreichende Befugnisse für den Cloud-Speicher. Das System kann nun Dateien in Google Drive suchen, teilen, verschieben oder in den Papierkorb befördern. Auch hierbei fragt die Software in der Werkseinstellung vor jedem Schreibzugriff nach Erlaubnis. Die Authentifizierung erfolgt über das bestehende Konto des Nutzers, wobei die geltenden Zugriffsrechte exakt gespiegelt werden.
Anthropic betont, dass die abgerufenen Daten aus Workspace nicht für das Training der Modelle verwendet werden. Das Unternehmen richtet sich mit dem Funktionsumfang in erster Linie an professionelle Nutzer, die viele Prozesse im Büroalltag bündeln möchten.
Würdet ihr einer KI erlauben, Nachrichten in eurem Namen zu versenden? Teilt eure Gedanken zu der neuen Funktion gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Autonome KI im E-Mail-Postfach
Das KI-Unternehmen Anthropic hat bekannt gegeben, dass man die Funktionen seines Assistenten Claude für Google Workspace stark erweitert. Ab sofort kann das Sprachmodell nicht nur Entwürfe schreiben, sondern aktiv Nachrichten in Gmail versenden, beantworten und weiterleiten. Gleichzeitig erhält die Software erweiterte Zugriffsrechte für Google Drive, um Dokumente im Arbeitsalltag der Anwender direkt zu verwalten.Bisher beschränkte sich die Integration auf das Durchsuchen von Postfächern und das Formulieren von Textvorschlägen. Durch das aktuelle Update wandelt sich das System von einem reinen Chatbot zu einem Agenten, der erweiterte Handlungen durchführen kann. Es gibt aber natürlich Einschränkungen: Die Neuerungen stehen ausschließlich Nutzern der kostenpflichtigen Abonnements zur Verfügung und erfordern eine vorherige Aktivierung der entsprechenden Konnektoren in den Einstellungen.
Nutzer behalten die Kontrolle
Nach Angaben von 9to5Google ist die manuelle Bestätigung vor dem Ausführen einer Aktion standardmäßig aktiviert. Anwender haben jedoch auch die Möglichkeit, die Schutzfunktion zu deaktivieren. In dem Fall bearbeitet und verschickt das Modell die Post völlig selbstständig, ohne dass der Mensch den Text vorher liest. Bei Firmenkonten entscheiden die Administratoren über die Freigabe der Automatisierung.Neben der E-Mail-Kommunikation umfasst das Update weitreichende Befugnisse für den Cloud-Speicher. Das System kann nun Dateien in Google Drive suchen, teilen, verschieben oder in den Papierkorb befördern. Auch hierbei fragt die Software in der Werkseinstellung vor jedem Schreibzugriff nach Erlaubnis. Die Authentifizierung erfolgt über das bestehende Konto des Nutzers, wobei die geltenden Zugriffsrechte exakt gespiegelt werden.
Funktionsweise und Datenschutz
Die neuen Funktionen mögen zwar praktisch sein, aber sie bergen auch Risiken: Ein direktes Absenden verzeiht weniger Fehler als ein bloßer Entwurf. Ein falsch verstandener Kontext in einer eingehenden Nachricht führt im Automatikmodus sofort zu einer echten Antwort. Personen mit hohem Kommunikationsaufkommen sparen bei der Bearbeitung von Routineanfragen jedoch viel Zeit. Doch man sollte stets bedenken: Ein nicht versendeter Entwurf lässt sich jederzeit korrigieren, eine bereits verschickte Nachricht hingegen kaum.Anthropic betont, dass die abgerufenen Daten aus Workspace nicht für das Training der Modelle verwendet werden. Das Unternehmen richtet sich mit dem Funktionsumfang in erster Linie an professionelle Nutzer, die viele Prozesse im Büroalltag bündeln möchten.
Würdet ihr einer KI erlauben, Nachrichten in eurem Namen zu versenden? Teilt eure Gedanken zu der neuen Funktion gerne mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Anthropic erweitert die Funktionen von Claude für Google Workspace
- Der KI-Assistent kann nun Gmail-Nachrichten selbstständig versenden
- Zudem erhält die Software umfangreichen Zugriff auf Google Drive
- Standardmäßig müssen Nutzer jede Aktion vor dem Senden bestätigen
- Die neuen Funktionen sind exklusiv für zahlende Abonnenten nutzbar
- Anthropic nutzt die abgerufenen Workspace-Daten nicht zum Training
Siehe auch:
- Nutzer kündigen wegen neuer KI-Markierung ihre Claude-Abonnements
- Anthropic: Große Störung hat diverse Claude-Dienste lahmgelegt
- Claude 5 betreibt Verkaufsautomaten und lügt, trickst und manipuliert
- Claude KI-Datenleck: Private Chats waren bei Google frei zugänglich
- Claude Fable 5: Anthropic verlängert Gratis-Zugriff ein zweites Mal
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